Geburtsbegleitung

und Begleitung von Pflege-  und Adoptivfamilien mit einem Säugling 
in der ersten Zeit

Lieben Dank an Merle & Heiner für das Geburtsphoto, 
Geburt ihrer Tochter zu Hause

Liebe Schwangere

Ich freue mich über dein Interesse an der BeThere:la ® /Geburtsbegleitung
Wie du vielleicht bereits in über mich gelesen hast, habe ich selbst fünf Kinder geboren. Die Geburten waren alle so wie ich sie mir vorgestellt hatte. 
Ich stelle im Nachhinein aber fest, dass mir der umhüllende Zauber einer nahen Person bei allen Geburten gefehlt hat. Auch hatte der Alltag mich schnell wieder im Griff und entsprechend nahm das Leben wenig Rücksicht auf meine Wochenbettzeit. So billigte es mir andere wichtige Dinge dieser Zeit auch nicht zu. Mir war nicht klar, dass mir sehr wohl zustand, dass ich etwas einfordern oder eingestehen durfte. Ich hatte so gesehen niemanden an meiner Seite, der mich darin bestärkte einfach genau dies zu tun.
Über die Geburt selbst wurde überhaupt nicht mehr gesprochen. Das Kind war da, die Geburt "vollbracht" und das Leben ging weiter.
Der Umstand Frauen zur Geburt zu begleiten ist nichts Neumodisches. Über Jahrtausende hinweg begleiteten Frauen, die selbst schon Kinder geboren hatten, andere Frauen bei ihren Geburten. Dies war immer ein selbstverständlicher Vorgang, einen nahen pragmatischen Helfer an der Seite zu wissen, der den Gebärenden in diesen Stunden in den verschiedensten Weisen zur Hilfe und zur Seite stand. Eine Frau, die einfach für eine Frau da war.
Ein Wandel setzte erst in den letzten Jahrhunderten ein. Die Sozialstruktur veränderte sich massiv, auch wurde die Geburt von der häuslichen Umgebung in die Krankenhäuser verlagert.  Nicht immer wurde und wird eine kontinuierliche und einfühlsame Begleitung in dieser Umgebung aus Personal- und Zeitmangel, jetzt Covid 19 und anderen Gründen möglich sein können.
Die erste Geburt 1992 in einer Uni Klinik war emotional eher eine Turnveranstaltung mit großem Publikum. Eine Schwangerschaftkomplikation verfrachte mich gut überwacht in dieses Setting.
Die vierte Geburt 1999 wurde protokolliert mit Ankunft 6.59 Uhr und Geburt 7.01 Uhr. Warum erst der Umweg? Wir fuhren also wieder nach Hause mit dem Kind im Arm.
Ich erinnere mich besonders gern aber an die Geburt zwei in 1995 und Geburt drei in 1997. Da kam meine (Nachsorge-) Hebamme als Geburtsbegleiter noch zu mir zur Geburt ins Krankenhaus flott hinterhergefahren. Sie war die ganze Zeit bei mir, entband mit, nabelte das Kind ab, packte die Plazenta ein. Wir hatten Spaß unter der Geburt. Abends kam die Hebamme das erste Mal zu uns nach Hause um nach uns zu sehen. Zur Nachsorge, ob alles in Ordnung ist, während wir Essen bestellten und ich das Kind an der Brust hatte.
Eine Hausgeburt kam mir dabei gar nicht in den Sinn. Ich brauchte lediglich einen Ort, in dem ich mein Kind gebären würde, weil alle das so taten, und um danach zügig wieder nach Hause fahren zu können.
Natürlich änderte sich dies bis zu meinem fünft geborenen Kind in 2012. Hausgeburten waren keine geplanten "Wunsch- Katastrophen" mehr und durchaus möglich. Eine Hausgeburt war also geplant. Hier grätschte mir aber leider kurz davor eine medizinische Indikation hinein, und auch dieses Kind kam im Krankenhaus zur Welt. Ich erinnere mich gerne daran. Selten habe ich so viel mit der Hebamme und meiner Geburtsbegleiterin bei einer Geburt gelacht. Die Hebamme selbst merkte unterdessen an, ob wir uns überhaupt in in einem Geburtssetting befänden. Es erinnere sie eher an einen Mädelsabend.
Erfahrungsgemäß bezieht sich die zuteilwerdende Unterstützung heute leider oft nur auf die rein medizinisch-technische Begleitung und hat oft nur dessen Kontrollcharakter. Der natürliche Geburtsverlauf erfährt nicht, die von ihm geforderte Geduld, so sehr sich die Gebärende und auch das Personal einer Entbindungsstation darum bemühen. Das ist oft dem wirtschaftlichen Setting, und nicht den Hebammen selbst geschuldet.
Und diese Lücke kann eine Geburtsbegleitung schließen,
eine Unterstützung in Ergänzung. Mit einer BeThere:la ®/ Geburtsbegleitung
Denn, als ich bei meiner letzten Geburt jemanden ständig nur für mich an meiner Seite hatte, war es unglaublich entspannt, umsorgt und  wirklich lustig. Ich war so selbstverständlich sicher, weil jemand wirklich an meiner Seite war. Ich war nicht allein. Meine Begleitung hatte keine Probleme damit, mir jeden Wunsch zu erfüllen, der im Kreißsaal möglich war. Wir kannten uns gut, sie musste kein Gefühl für mich unter anderen Umständen entwickeln. ( Sie musste mir übrigens ständig etwas aus dem Kiosk holen)
In den 70-igern haben sich die Professoren John Kendell und Klaus Marshall * mit dem dahin Phänomen „Doula“  eingehend beschäftigt und wiesen in Studien nach, dass die kontinuierliche Anwesenheit einer Person, die sich der Gebärenden positiv zuwendet, einen großen Einfluss auf die Geburtsdauer und die Häufigkeit der Schmerzmittelgabe hat. Und sie waren es, die diesem alten „Beruf“ einen neuen Namen gaben: Doula. Dieses altgriechische Wort leitet sich von „douleia“ ab und bedeutet soviel wie „der Frau dienen“ oder umgangssprachlich „Weggefährtin“.
Seit 2016 nimmt das DoulaSein in Deutschland kontinuierlich an Bekanntheit mit vielen Ergänzungen zu. Hierin sehe ich mich als Geburtsbegleitung einfach nicht, und weiß auch, dass nicht alle Schwangeren diese Art der Begleitung wünschen.

Ich bin eine BeThere:la ®    
Pragmatisch und reduziert auf das Wesentliche. Auf das Selbstverständliche und gleichzeitig dem größten Wunder überhaupt. Eine Begleitung an deiner Seite, für die Zeit, in der du mich brauchst, ergänzend, zusätzlich oder ausschließlich (gemeint: ohne weitere Begleitung einer nahen Bezugsperson). Denn es ist heute keine Selbstverständlichkeit mehr einen Partner/ in an der Seite zu haben, oder ein umgebendes soziales Netzwerk.
Innere Sicherheit durch Vertrauen. Wissen durch Erfahrung. Du nimmst dir eine geburtserfahrene Frau, Geburtsvorbereiterin, Geburtsbegleitung, Stillbegleitung, psychologische Beraterin, Mamahilfe in der Wochenbettzeit, Hauswirtschafterin, Krisenhelferin und selbst Mutter an deine Seite in einer sehr wichtigen Zeit deines Lebens. 

Ich bin die, die für dich da ist. 
Wir lernen uns in deiner Schwangerschaft kennen, 
und ich bin dir eine "Vertraute" auf Zeit. 

Ich biete keine Ergänzungen an (Closing Rituale, Blessing Ways, Belly Binding). 

Gemeinsam bieten Doula und BeThere:la®/ Geburtsbegleitung im Wesentlichen den Grundsatz:

  • begleiten die Gebärende durch kontinuierliche Anwesenheit während der Geburt
  • sehen die Geburt als eine Schlüsselerfahrung im Leben des Kindes und der Mutter
  •  vermitteln ihr Sicherheit in dieser Zeit nicht allein zu sein 
  • würdigen die Effekte, die Emotionen auf den Geburtsverlauf haben, und unterstützen die Frau, sich darauf einzulassen und zuzulassen was geschieht
  • bieten der Gebärenden Entspannungstechniken an und ermutigen sie
  • sehen die Wehenarbeit als Kraftquelle der Bewegung und unterstützen die Schwangere 
  • unterstützen die Partner während der Geburt zu finden
  • achten die Intimität der werdenden Eltern
  • stärken die Verbindung zwischen Kind und Mutter vor, während und nach der Geburt 






Ich bin überzeugt, dass Frauen wissen, wie gebären funktioniert und welche Kompetenzen es für eine gute, harmonische Stillbeziehung zum Baby braucht.

Während unserer Termine vor und nach der Geburt unterstütze ich dich mit meinem Wissen, meiner Erfahrung und Nähe. 

Bitte beachte: Ich ersetze nicht die Arbeit einer Hebamme, denn ich übernehme keine medizinische Funktion. 


Vor dem errechneten Entbindungstermin bin ich in Rufbereitschaft für dich. Sobald die Wehen beginnen, oder du das Gefühl hast, ich sollte dabei sein, rufst du mich an. Ich bin von Beginn der Geburt für dich da, bis das Baby geboren ist. 
Sei unbesorgt. Ich werde dich verstehen können ohne großartige Ansagen oder Erklärungen.
Nach der Geburt treffen wir uns wieder. Vielleicht auch um dein Erlebnis der Geburt zu reflektieren. Ich kann dich darin unterstützen im "Mutter-Sein" anzukommen und die erste Zeit nicht als Unsicherheit, sondern als Lernphase neuer Kompetenzen entspannt erleben und erwerben zu können.


Die Geburtsbegleitung 

der BeThere:la® beinhaltet:

  • 2- 3 Treffen während der Schwangerschaft, vorzugsweise in deinem Zuhause 
  • die 24/7 Rufbereitschaft vor der Geburt
  • die Geburtsbegleitung
  • 1 Nachtreffen


Die Kosten hierfür betragen 600 Euro. 

Ich begleite Krankenhaus - und Hausgeburten.


Gerne unterbreite ich dir ein Angebot für die individuelle Zusammenstellung deiner Vorstellungen. 

  • + Geburtsvorbereitung 
  • + Geburtsbegleitung 
  • + Wochenbett Mamahilfe ( als haushaltsnahe Dienstleistung)  
  • oder im Komplett- Versorgt- Paket auf Anfrage




*Quelle: Doula, Der neue Weg der Geburtsbegleitung, 
Marshall H. Klaus/ John H. Kennell/ Phyllis H. Klaus, Mosaik Verlag, 1995, ISBN 3- 576-10414-3